Die Finalisten der vierten SGDA Swiss Game Awards

SGDA Swiss Game Awards: Fünf Finalisten im Rennen für die vierte Ausgabe des Branchen-Preises für innovative Schweizer Spiele.

Für die vierte Ausgabe der SGDA Swiss Game Awards hat die Jury fünf Finalisten erkoren. Sie zeigen auch dieses Jahr auf eindrückliche Weise die Vielfalt des schweizerischen Schaffens. Sie regen an, über das eigene Handeln nachzudenken, zeigen immersive VR-Erlebnisse, halten die Gehirnzellen mit Rätseln auf Trab und laden zu kurzweiligen Einspieler- oder Mehrspielerpartien ein. Sie alle zeigen diverse Facetten einer lebendigen und zukunftsgerichteten Schweizer Game-Branche.

Am Freitag, dem 27. Januar 2017, wird der Schweizer Branchen-Preis im Rahmen des Festivals «Ludicious» und der Veranstaltung «Ludicious & SGDA Swiss Game Awards Night» in der alten Kaserne in Zürich verliehen. Neben der Vergabe des Jurypreises wird das Publikum am Abend dazu eingeladen, die Gewinner des Audience Choice Awards zu küren.

Die nominierten Spiele:

Die Jury:

  • Adam Moravanszky (Jury-Präsident), Director of GameWorks Engineering (Nvidia)
  • Mikhail Chatillon, Developer Evangelist (Microsoft)
  • Angela Blank, PR Manager (ToLL/Sony PlayStation Switzerland)
  • Ettore Trento, PR Consultant (Nintendo Schweiz)
  • Filippo Zanoli, Journalist (20minuti)

Der Film im Spiel: Interactive Storytelling made in Zurich

Zürcher Filmtalk @ Kino Xenix (15.11.2016, 19:00)

Längst bewegen sich die beiden Medien Film und Game aufeinander zu und inspirieren sich gegenseitig. Wie beim Film spielt auch bei Games das Geschichtenerzählen eine zentrale Rolle. Welche Geschichten erzählen Zürcher Spielentwicklerinnen, und wie arbeiten sie mit Filmschaffenden zusammen? Was geschieht bei einer Zuschauerin und was bei einem Spieler, wenn sie dazu aufgefordert werden, in die Handlung einzugreifen? Was bedeutet es für eine Filmproduktion, mit Gameentwicklern zusammenzuarbeiten? In Zusammenarbeit mit Zürich Für den Film setzen wir in diesem Filmtalk mit dem Titel Der Film im Spiel: Interactive Storytelling made in Zurich den Fokus auf innovative Werke aus Schweizer Produktion und aktuelle Technologien wie Virtual Reality.

Die Gäste des Filmtalks dürfen sich auf folgende Sprecher freuen, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten werden:

  • Yoav “Yogi” Parish: Filmschaffender und Autor, arbeitet zur Zeit an “Digital Mercenaries“, ein Mockumentary zwischen Realität und Fiktion. Mit ihm kommt auch Noah Bohnert, seines Zeichens Produzent.

  • Philipp Läubli: Lead Developer und Partner bei Dreipol. Das Zürcher Unternehmen hat die Engine entwickelt, die im Film “LateShift” im Hintergrund die narrativen Fäden zieht.

  • Playables: Animationsfilmer Michael Frei und Game Designer Mario von Rickenbach sind zusammen Playables. Die beiden haben mit “Plug & Play” ein mehrfach preisgekröntes Game-Animationsfilm-Hybrid geschaffen. Mit “Kids” arbeiten sie am nächsten Streich.

Die SGDA lanciert die 2. Ausgabe des Junior Swiss Game Awards für die Suche nach jungen Talenten

Die zweite Ausgabe der SGDA Junior Game Awards steht vor der Tür. In Zusammenarbeit mit dem gameZfestival ruft die Swiss Game Developers Association SGDA alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, die ihre eigenen Spiele fertigen, erfinden und entwickeln. Egal, ob es sich dabei um ein Puzzle- oder Action-Spiel handelt, das für die Matura oder ein Schulprojekt entwickelt wurde, beim Junior Swiss Game Award sind alle Arten von Spielen willkommen.


Der zweite Junior Swiss Game Award wird am 6. November um 16:30 Uhr während des gameZfestivals in Zürich verliehen und ehrt digitale Spiele, die von den jüngsten Talenten der Schweizer Entwicklerszene kreiert wurden. Das beste Spiel erhält als Preis 500 Schweizer Franken. Der Anmeldeschluss für die Eingabe der Spiele ist Montag, der 31. Oktober 2016.

Der Junior Swiss Game Award ist die erste Auszeichnung für Schweizer Computerspiele, die von jungen Game Designern entwickelt wurden. Die Veranstaltung ist eine Edition des jährlichen Industriepreises  Swiss Game Award für junge Talente.

Reiche Dein Spiel ein:

Deutsch: EINGABE
Français: INSCRIPTION
Italiano: ISCRIZIONE
English: SUBMISSION

Richtlinien für die Altersklassifizierung von Schweizer Games

Die SGDA nimmt seine Verantwortung als Branchenverband wahr und veröffentlicht Richtlinien für die Altersklassifizierung von Schweizer Games. Diese bilden einen Leitfaden für die Klassifizierung nach internationalen Standards, die dazu beitragen, dass Schweizer Games im In- und Ausland dem wichtigen Thema des Jugendschutzes Rechnung tragen und dessen Anforderungen genügen.

Zu den Richtlinien

Die SGDA hat einen neuen Generalsekretär

Seit Juli dieses Jahres amtet Luca Cannellotto als Generalsekretär der SGDA. Er ist unter anderem für Kommunikation und Medienarbeit verantwortlich und steht den Mitgliedern für alle ihre Anliegen zur Verfügung. Luca ist ein gaming native und mit Herz und Seele den Games verbunden. Er hat in Zürich Geschichte studiert und ein Buch zur Kulturgeschichte der digitalen Spielen veröffentlicht. Ausserdem betreibt er seit zehn Jahren ein Blog zum Thema Gamekultur.

Das SGDA Atelier öffnet seine Pforten

Im Bestreben, die Professionalisierung der Schweizer Gamebranche voranzutreiben, eröffnet die SGDA das Atelier, einen Hub für kreative Köpfe, die an der Entstehung qualitativ hochstehender Spiele mitwirken wollen. Die neu geschaffenen Arbeitsplätze dienen dem Erfahrungsaustausch und der Förderung von relevanten Fähigkeiten, die in der dynamischen Gamebranche benötigt werden. Ab sofort können sich Interessierte für einen Platz im Atelier bewerben.

Details

10 Fakten zur Schweizer Game-Industrie

  1. Das erfolgreichste Schweizer Spiel ist der Landwirtschaftssimulator von Giants Software. Das Spiel führt jährlich internationale Hitlisten an. Gegründet wurde die Firma von Absolventen der ETH und des Game-Design-Studiengangs der ZHdK.
  2. Die Schweiz gewinnt für die Grösse ihrer Branche überdurchschnittlich viele internationale Preise für hiesig umgesetzte Games.
  3. Schweizer Entwickler und Entwicklerinnen wissen, wie interaktive Erlebnisse und Storytelling mit technologischer Innovation kombiniert werden. Das gilt aktuell besonders für Virtual Reality (VR) (Apelab, Artanim, Birdly, Mindmaze).
  4. Auf nationaler Ebene unterstützt nur Pro Helvetia mit Werkbeiträgen explizit die Entwicklung von Games. Auf kantonaler Ebene unterstützen die Kantone beider Basel «Transmedia- und Crossmedia-Projekte» seit dem 1. Januar 2016. Zürich für den Film will mit ihrer Initiative, dass der Kanton Zürich mit einem neuen Gesetz nachzieht. Mit diesem neuen Gesetz würde es möglich sein, im Kanton Zürich «interaktive Werke» zu unterstützen.
  5. Die Anzahl Start-ups im Game-Bereich hat sich von wenigen Pionieren in 2005 auf rund 60 in 2015 vervielfacht.
  6. Eine Schweizer Game-Firma besteht üblicherweise aus fünf Mitarbeitenden.
    Sie entwickelt massgeblich selbstfinanziert bzw. setzt Kundenprojekte um.
  7. Die Ballungszentren für Game-Entwicklung sind der Kanton Zürich und die Arc Lémanique, hier insbesondere die Städte Lausanne und Genf.
  8. Schweizer Game-Middleware* ist innovativ und weltweit erfolgreich für Game-Entwicklung im Einsatz (Cityengine, Faceshift, Pixelux, Nvidia PhysX). Game-Middleware aus der Schweiz hat zwei “Tech-Oscars” erhalten.
  9. Eine Ausbildung in Games in Form eines Bachelors, eines Masters oder von Kursen bieten unter anderem die Schulen ZHdK, Ceruleum, EPAC, SAE, ETH Game Technology Center oder HEAD an.
  10. Die Hochschulen der Schweiz mit ihren gut ausgebildeten Absolventen ziehen erste Research-Institutionen und Game-Studios aus dem Ausland an (Studio Gobo Zürich ist ein Ableger aus UK, Disney Research befasst sich in Zürich unter anderen mit dem Thema Games). Sowie aufgrund des Standortes europäische Hauptquartiere wie dasjenige von EA (Genf) und Miniclip (Neuchâtel).

* In aller Kürze ist Middleware spezialisierte Software, die verallgemeinbare Aufgaben in der Game-Entwick-
lung übernimmt. Durch die Verwendung von Middleware lassen sich Game-Projekte um ein Vielfaches schneller umsetzen.

Die SGDA tritt der Digital Alliance bei: Förderung der digitalen Kreativindustrie der Schweiz

Die Swiss Digital Alliance wurde in Locarno als Körperschaft zur Förderung der Bedeutung der Schweizer Digitalindustrie auf politischer Ebene gegründet. Die Kreativwirtschaft entwickelt sich im Zuge der Digitalisierung rasant, und digitale Spiele sind eine wichtige Säule dieses Wandels. Das technologische Wissen und das kreative Talent unserer Mitglieder sind hervorragend, international renommiert und werden in Zukunft grossen Einfluss auf den digitalen Sektor und die Schweizer Wirtschaft haben.

Als Gründungsmitglied der Allianz ist die SGDA bestrebt, die Bedeutung der Spieleentwicklung für die Kreativwirtschaft zu thematisieren und so die Schaffung hochwertiger digitaler Inhalte wie Spiele zu ermöglichen.

Die Swiss Digital Alliance repräsentiert einige der aktivsten Organisationen im Bereich der digitalen Kreativwirtschaft der Schweiz. Neben der SGDA sind folgende Partner Teil der Allianz: Festival Tous Ecrans, HEAD – Genève Wemakeit, IG Independent Producers, Imaging the future symposium, LeKino.ch / UniversCiné Switzerland, Lift Conference, Ludicious – Zürich Game Festival, NIFFF, Opendata.ch, Swiss ICT, Swiss Made Software, Swissnex San Francisco und Swiss Tech Association.

Der Zweck der Allianz ist politisches Lobbying: derzeit wird die Vierjahres-Kulturstrategie des Bundes verhandelt. Mit der Swiss Digital Alliance kämpfen wir dafür, dass die digitale Kreativwirtschaft zu einem Eckstein der Schweizer Kulturstrategie für die Jahre 2016-2019 deklariert wird. Offizielle Stellungnahme

Pionierarbeit für eine Förderung von Filmen, Games und Medien

Wir setzen uns mit dem Branchenverband “Zürich für den Film” für die Lancierung einer Initiative für ein Film- und Medienförderungsgesetz im Kanton Zürich ein,  das eine rechtliche Basis für die Förderung von Filmen, digitalen Spielen und Medien bieten soll. Die Initiative wird von der SGDA unterstützt. Die Sammlung der 6000 dafür benötigten Unterschriften soll Anfangs des Herbstes beginnen. Pressemitteilung von Zürich für den Film